Wie die Anzahl der Kartendecks den Vorteil des Casinos beim Blackjack beeinflusst

Blackjack im EuroGrand Casino
Zwar 6 Decks, aber sonst gute Regeln: Eurogrand Casino

Blackjack zählt zu den beliebtesten Games, die rund um die Welt in den unterschiedlichen Casinos angeboten werden. Sei es über das Internet, sei es in den herkömmlichen Glücksspielhäusern: An diesem Kartenspiel kommt niemand vorbei. Allerdings bietet nahezu jedes Casino seine eigenen Varianten des Blackjack an. So kommt es nicht selten zu abweichenden Regeln oder unterschiedlich vielen Kartendecks ‐ woraus sich natürlich die Gegebenheiten des Spiels schnell einmal verändern können.

In einigen Fällen mag es vorkommen, dass sich aus all diesen Umständen eine Verbesserung für den Spieler einstellt, er also höhere Siegchancen bekommt. Wahrscheinlicher ist es allerdings, dass dadurch eher die durchschnittliche Gewinnquote des Casinos spürbar ansteigt.

Nachfolgend möchten wir einen Blick in genau diesen Bereich wagen: Wie verbessern die Casinos ihren Vorteil und welche Rolle spielt dabei die Anzahl der im Spiel eingesetzten Kartendecks?

Der Vorteil des Casinos beim Blackjack

Noch immer hält sich das Gerücht, dass beim Blackjack ‐ insbesondere wenn es nach älteren Regeln gespielt wird ‐ die Chancen auf einen Gewinn für das Casino sinken. Hierbei sollte aber beachtet werden, dass das Haus immer einen gewissen Vorteil haben wird und dieser sich eben für den Spieler nachteilig auswirken dürfte. Ganz egal übrigens, wie gering der Trumpf auch ausfallen mag, den das Casino in den Händen hält.

Der Vorteil des Hauses leitet sich aus unterschiedlichen Faktoren ab, die vielfältigerweise beeinflusst werden können. Einer von ihnen besteht darin, dass jeder Spieler seinen ganzen Einsatz verliert, sollte er einen sogenannten Bust erleiden ‐ hierbei nimmt er mehr Karten auf, als er zum Gewinn des Games benötigt hätte. Nicht entscheidend ist es dabei, wie viele Karten der Dealer gezogen hat.

Dennoch gilt das Blackjack als sehr spielerfreundlich. Insbesondere in den Casinos wird das Game oft in einigen Variationen angeboten, die den Teilnehmer im Vergleich zum Dealer etwas besserstellen können. Der Vorteil des Hauses liegt dabei so gering wie bei nahezu keinem anderen Spiel ‐ zuweilen sogar unterhalb eines Prozentes. Zugleich werden hier die höchsten Auszahlungsraten verzeichnet. Ebenso gilt Blackjack als ein Game, das nicht alleine auf Glück basiert. Und wer möchte nicht sein ganzes Geschick einsetzen, um das Casino zu besiegen?

Die Zahl der Kartendecks im Spiel

Bei Surrender spielt die Zahl der Decks kaum eine Rolle

Bei den überwiegenden Varianten des Blackjack übt die Zahl der Decks einen erheblichen Einfluss aus und ist oft mit einem Vorteil für das Haus verbunden. So verwenden einige Casinos eine bestimmte Anzahl von Decks, um damit in manchen Games eine Besserstellung zu erlangen.

Im Umkehrschluss bedeutet dieses Wissen aber auch, dass beim Blackjack häufig unterschiedlich viele Decks verwendet werden können ‐ wodurch der Vorteil für das Casino ansteigen oder herabsinken dürfte. Als Faustformel gilt: Je weniger Decks sich im Spiel befinden, desto geringer gestalten sich die Siegchancen für das Haus. Der Spieler wird dadurch also begünstigt.

Warum die Zahl der Decks beim Blackjack so entscheidend ist

Die Zahl der beim Blackjack verwendeten Decks beeinflusst in direkter Form den Vorteil des Casinos. Zugleich verändert er damit die Aussichten des Spielers auf Gewinne. Ein Beispiel sei dafür angeführt: Befinden sich wenige Decks im Game und wird dem Spieler als erste Karte eine Zehn zugeteilt, so steigen die Chancen, dass er als zweite Karte ein As erhält. Die Chance für den Spieler auf einen Sieg erhöht sich damit.

Zudem sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass nicht nur der Spieler den Blackjack erhält, sondern auch der Dealer ein ähnliches Blatt bekommt. Hier wäre also bestenfalls ein Remis möglich, wodurch der Spieler zumindest seinen Einsatz zurückerhalten würde ‐ ein weiterer Vorteil für ihn.

Die tatsächlichen Prozentsätze

Betrachten wir einmal die zumeist genutzten Regeln beim Blackjack und schauen, wie sich der Vorteil des Casinos gestaltet, je mehr Decks zur Anwendung kommen.

Die Regeln:

  • Der Spieler kann seinen Einsatz auf zwei beliebige Karten verdoppeln
  • Der Dealer nimmt keine neue Karte mehr auf, hat er eine Soft 17 erreicht
  • Eine Einsatzverdopplung nach dem Split ist möglich
  • Bis zu 4 Hände können mehrfach gesplittet werden
  • Das Spiel darf nicht durch Aufgabe beendet werden
  • Liegen gesplittete Asse vor, wird keine neue Karte aufgenommen
  • Der Einsatz des Spielers ist einzig dann verloren, wenn der Dealer ein Blackjack hält
  • Eine Schneidekarte befindet sich im Spiel

Die nachfolgende Liste verdeutlicht, wie sehr der Vorteil des Hauses anhand der eingesetzten Kartendecks ansteigt ‐ stets vorausgesetzt, die eben erwähnten Regeln kommen zur Anwendung.

  • Bei einem Deck: 0,17%
  • Bei zwei Decks: 0,46%
  • Bei vier Decks: 0,60%
  • Bei sechs Decks: 0,64%
  • Bei acht Decks: 0,66%

Es zeigt sich also, je mehr Decks sich im Spiel befinden, desto eher steigt der Vorteil des Casinos an. Wer also Blackjack spielen und dabei seine Chancen erhöhen möchte, sollte nur dort antreten, wo möglichst wenige Decks genutzt werden.